Das wurde ja auch mal Zeit. Noch ist es nur ein Gerücht, wenngleich auch ein sehr  lautes. Der hessische Ministerpräsident hat sich also doch nicht von den Verfassungsfreunden aus der linken Ecke verwirren lassen. Auch wenn diese sich dieses mal geschickt als Staatsrechtler getarnt in die Öffentlichkeit gedrängt hatten. Er hat sein Manöver, den bisherigen Chefredakteur durch einen „gradlinigeren“ ersetzen zu lassen, erfolgreich abgeschlossen.Neuer Mann an dieser für die Regierung, insbesondere der CDU-Mitglieder in der selben, so wichtigen Stelle wird also wohl Dr. Peter Frey. Böse Zungen behaupten hinter vorgehaltener Hand, dass die Ernennung zum Chefredakteur des ZDF die Belohnung für das diesjährige Sommerinterview mit Oskar Lafontaine ist. Der aufmerksame Beobachter jedoch weiß bereits, dass damit sein langjähriges Wirken bei der Berichterstattung vom Hofe Angela Merkels gewürdigt wird und das war längst fällig. Denn so wie sich der gute Herr Frey ins Zeug gelegt hat, um die politischen Botschaften der Kanzler unter das Volk zu rühren, hätte ein Bundesverdienstkreuz schon lange nicht mehr ausgereicht. Außer man hätte eine neue Stufe eingeführt, am Engelshaar und mit irgendwelchen Edelsteinen zum Beispiel.
Unser Foto zeigt übrigens eine spontane Stellprobe nach der Ausstrahlung des Sommerinterviews im Bundeskanzlerinnenamt. Drehbuch (Szene 4) – Übergabe der Ernennungsurkunde zum Chefredakteur des ZDF durch die Bundesvorsitzende der CDU
Ich bin jedenfalls beruhigt, dass zukünftig wohl endlich wieder etwas Ruhe in diesen zusehends aufmüpfigen Sender einkehren wird. Ich hätte solche Sendungen, wie die aus der Klinik, wo man unsere „Angie“ Mutti nennt, auch nicht mehr lange ausgehalten. Und ich stehe nicht alleine mit meiner Meinung. Auch bei Marietta Slomka von der Heute-Redaktion war immer mehr zu beobachten, dass ihr offensichtlich die neue Art des Journalismus Brenderscher Prägung mehr Mühe bereitet, als gut für sie wäre, oder irre ich mich da?
Um die Karre ZDF wieder aus dem Dreck und in die regierungstreue Spur zu bekommen, schlage ich dem neuen Chefredakteur außerdem vor, eine alte Regel zu beherzigen. „Neue Besen kehren gut!“. Wenn man neu ist, kann man die größten Umbauten vornehmen, ohne das es zu viele Wiederworte gibt. Denn die „neuen“ Mitarbeiter sind meist noch zu geschockt von dem eben Passierten und haben Angst, dass sie die Nächsten sind  Fangen Sie beim Personal an!
Mein erster Vorschlag wäre, Cathrin Böhme von der rbb-Abendschau abzuwerben. Die schwimmt voll auf der repressiven Berichterstattungslinie, ohne damit irgendein Problem zu haben, und sie hat beste Berufserfahrungen bei einschlägigen Medienanbietern. So hat sie beispielsweise als Redakteurin im News Burda Verlag gearbeitet und beim RTL Frühstücksfernsehen. Die würde prächtig passen und bei ihr steht auch nicht zu befürchten, dass sie was sagt, was man als regierungskritisch einstufen könnte. Ein ordentliches Briefing sollte ausreichen.
Noch besser wäre es, endlich Ines Arland in eine verantwortliche Position zu befördern. Zum Einen wird sie bereits von Phönix bezahlt, das wäre also eine kostenneutrale Maßnahme, und so was sieht immer gut aus bei einem neuen Chef. Und zum Anderen ist sie in der Hofberichterstattung ausgiebig trainiert. Da würde sicher auch der Koch zufrieden sein. Als Referenzbelege gebe ich hier die Sendungen während des Rostock Events und ihre Moderation diverser Parteitage auf Phönix an. Ich denke mal, die sind in ihren Kreisen hinlänglich bekannt. Ansonsten bitte selbst mal im Archiv nachschauen. Das ewige Rumgesuche auf YouTube hab ich heute echt nicht drauf, ok? Mehr fällt mir bei ihr nicht ein. Nur Achtung, bei ihr müssen sie etwas aufpassen. So wie diese Dame bisher gearbeitet hat, ist sie beim ersten Ausrutscher des zukünftigen Chefredakteurs Dr. Peter Frey seine Chefin!
Höchsterfreut Zeilenzähler
Siehe auch:
EndSieg.info - Offener Angriff auf die Pressefreiheit durch die Politik! – Internetaktion
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