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Wir alle erinnern uns daran, wie die Bundesminister in kürzester Zeit  wahrlich „Unsummen“ bereitstellen konnten, um das systemrelevante Bankensystem am Leben zu halten. Nicht nur, dass man damit sein eigenes Wirtschaftssystem karikiert, nein, man sicherte auch den Aktieninhabern ihre Dividenden und den Bankstern ihre Boni, wie man zunehmend zu erfahren bekommt. Wer sich mit mir gewundert hat, sollte sich diesen Beitrag des ARD-Magazins Plusminus vom gestrigen 01.12.2009 schnell noch einmal ansehen, bevor er in den ewigen Jagdgründen verschwindet. Erfährt man doch da, warum zum Beispiel so wenig Geld da zu sein scheint, um die mittelständische Wirtschaft zu unterstützen. Zum Einen stocken die Banken wie gefordert ihre Eigenkapitaldecke auf, um in zukünftigen Krisen die Einlagen der Sparer besser sichern zu können, zum Anderen benutzen sie billiges Geld der Bundesbank, um sich damit Anteile an deren Verschuldung zu verschaffen und somit an ihrer eigenen Rettung zu verdienen. So oder ähnlich hört es sich jedenfalls an, was die Plusminusredaktion da als Beitrag über den Sender geschickt hat. Auf jeden Fall aber zeigt es, dass den Verantwortlichen in den Banken das Allgemeinwohl am Allerwertesten vorbei zu gehen scheint. Einzig die Wiederherstellung ihrer Profitmaximierung und die damit verbundene Rendite ihrer Aktionäre scheint Lebenszweck dieser Kapitalmonstren geworden zu sein.
Anstatt endlich einmal Respekt über die Selbstvergewaltigung der Bevölkerung bei der Bereitstellung der Finazmassen zu bekunden, haben sie nichts anderes zu tun, als an der Abarbeitung der Schulden durch die arbeitenden Bevölkerungsteile mitverdienen zu wollen.
Denn sie wissen genau, was sie tun…Herzlichst, B.Obachter
Den Beitrag kann man sich hier noch einmal ansehen:
Staatsgeheimnis Staatsschulden? aus: Plusminus Sendung vom: 01.12.09 | 21:50 Uhr Passend dazu:
Wo die Milliarden wirklich bleiben | Jörg Schönenborn - Kommentar Hinweis der Redaktion:
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