endsieg.info - Terrorismus als politisches Instrument
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flyc0r: also ich will dr wolfgang "opfer" schäubles "bigbrother" aus der hosentasche nich haben :D.

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Terrorismus als politisches Instrument +

Wolfgang Schäuble hat mal wieder gezeigt, dass er die Wahrheit nur allzu gern zurecht rückt, wenn es darum geht übertriebene Sicherheitsmaßnahmen durchzusetzen.

Genannt seien hier die angeblich geplanten, von der Polizei genialer Weise verhinderten, Kofferbombenattentate im letzten Herbst. Die Tatsache, dass einer der präsentierten Attentäter Dschiad hieß, zeigt zumindest die Kreativität der Verantwortlichen. Deutschland braucht einen Terroranschlag, damit Herr Schäuble endlich seinen persönlichen Big Brother aus der Hosentasche ziehen kann.

Doch die vermeintlichen Islamisten wollen nicht so recht die tiefen Sicherheitsängste dieser Republik bestätigen und deswegen müssen jetzt die Autonomen herhalten. Plötzlich geht eine riesen Gefahr von der linken Szene aus, die die Teilnehmer des G8-Gipfels anscheinend in die Steinzeit zurückbomben will. Just in diesem Zusammenhang erlaubt sich Herr Schäuble einen unverschämten Vergleich:

"Wir sollten gewarnt sein:
Während des G-8-Treffens in Gleneagles

hat es die schrecklichen Anschläge von London gegeben."

Die Anschläge vom 7.Juli 2005 sind offiziell von islamistisch motivierten Briten verübt worden und stehen weder heute noch damals in irgendeiner Form im Zusammenhang mit dem G8 Gipfel in der Nähe von Edinburgh/Schottland, immerhin circa 640 km entfernt.

Die Proteste gegen den G8 Gipfel in Gleneagles wurden vor allem von Globalisierungskritikern und links geprägten Gruppen veranstaltet. Herr Schäuble präsentiert sich als moderner Revisionist direkter Zeitgeschichte und stellt einen unhaltbaren Zusammenhang fest, der lediglich dazu dient linkes und autonomes Gedankengut in eine ideologisch-gewaltätige Ecke zu drängen.

Es sind nicht mehr nur die Islamisten.

Es sind jetzt auch die Andersdenkenden.



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