Immer wieder kommt in der Menschheitsgeschichte der Drang zu Tage Mitmenschen als Untermenschen zu bezeichnen.
Doch was passiert, wenn die Situation derartig ausgelegt ist, dass sich ein Teil der Menschen selbst als Untermenschen bzw. über den Status des gesellschaftlichen Verlierers definiert?
Verdrehter Rassismus? Freiwilliger Faschismus? Coolsein durch a-(wie außerhalb)-sozial sein? Zugehörig sein dank Ausgrenzung?
Wieso geben es unsere Strukturen her, dass sich Menschen als zweite Klasse Menschen fühlen?
Dafür gibt es leider viele Anhaltspunkte: Angefangen mit der Krankenversicherung. Ich habe schon als Kind nicht verstanden, warum manche Menschen 5 Minuten und andere 5 Stunden auf einen Arzt warten müssen. Oder das Bildungssystem: Einmal Hauptschule immer Hauptschule! Von Durchlässigkeit zu sprechen ist der reine Hohn.
Doch diese Gesellschaft pflegt lieber ihre fetten Teile, als dass sie neues probiert!