Die jüngsten Ausschreitungen im Zuge des drohenden G8-Gipfels haben mal wieder gezeigt, dass es eine eigentümliche Symbiose von linken Autonomen und Wasserwerfern gibt.
Besonders auffällig ist, dass die Wasserwerfer selbst bei unangemeldeten Demonstrationen pünktlich und in voller Stärke zur Verfügung stehen.
Die Vermutung einer links-autonomen Unterwanderung der Polizei zu verschwörerischen Zwecken liegt nur allzu nah. Man kann wohl davon ausgehen, dass die Straßenschlachten insziniert waren um die G8-Gegner in den Mittelpunkt der öffentlichen Aufmerksamkeit zu rücken. Beänstigend jedoch ist die Benachteiligung der rechten Szene hierbei, die ebensfalls ein Recht auf jederzeit einsetzbare Wasserwerfer haben sollten. Moderne Märtyrer braucht das Land.
Während die linken Autonomen sich vor die Wasserwerfer werfen dürfen und teilweise schon in moderner Bademode unter dem NO-Future T-shirt anrücken, müssen sich Rechte mit Trockenschwimmübungen und dem Blut dunkelhäutiger Mitmenschen begnügen. Welch' Ungerechtigkeit in unserem Gerechtigkeitsstaat.
Da fragt man sich doch, wie lange der Bund und die Länder diese schamlose Ausnutzung unserer Rechtsorgane zur persönlichen Vergnügungs- bzw. Promotionszwecken dulden werden.
Neonazis haben auch ein Recht auf Wasserwerfer!
Doch warum dürfen Neonazis nicht den Wasserwerfermärtyrertod leisten?
Warum bleibt das eine Domäne der linken Autonomiebewegung?
Und warum sitzt Otto Schily immer noch auf den Wasserwerfern? Und kann Wolfgang Schäuble das auch?
Letztlich bleibt nur die Frage, was will der linke Autonome? Ist er nicht doch eher schizophren im Sinne von multipler Persönlichkeit? Und warum haben Wasserwerfer Angst vor Neonazis?