Lügen +
Kern der Lüge, steinern, Fels,
Verdorbenheit gefällt sich selbst,
Kein Schrei, vielmehr ein Flüstern nur,
die gunst der stunde, rein und pur,
vergangenheit wird wirklichkeit,
ein nie gebrauchter Racheschwur.
verwebt sich eng mit Raum und Zeit,
hab ich mich von dem Traum befreit,
verfange mich, bizarrer Klang,
Ich fühl mich klein, werd Angst und bang,
seh ich nunmehr den Albtraum nur,
gesteinigt von der Ehrlichkeit.
Lass los, und halte mich nicht fest,
Der Racheschwur wird manifest,
zieht seine Fäden durch mein Ohr,
Kocht bis zu meiner Stirn empor.
Dann fühl ich meinen Blick zerbersten,
Scherben klirren, nicht die ersten,
reissen meine Wunden auf
Ich stehe nackt wie Gott mich schuf
Das Licht, was ich beim Namen ruf
wird dunkel, kalt und schwarzer Ruß.