endsieg.info - Angriff der Klontaschen
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Die Revolution der Überichs: "Ich bin selbst der Feind"


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Angriff der Klontaschen +


Angriff der Klontaschen - Ein Erfahrungsbericht - Es ist früh. Sehr früh. Und das Juridicum ist häßlich. Schade, dass ich mich heute nicht in dem angenehmen Hörsaal I aufhalten kann. Ungeschminkt und mit der Mütze tief ins Gesicht gezogen schlappe ich in einen der schönen, in zarten beige und braun Tönen gehaltenen Hörsäle, um mich über tatbestandliche Rückanknüpfung( diesen Begriff unterschlängelt Word rot....) belehren zu lassen. Mein Blick schweift langsam durch den halb gefüllten Raum, bleibt an Bekannten hängen, die teils verzweifelt, teils gespannt, an der Vorlesung partizipieren. Eigentlich sollten diese Schilderungen einigen bekannt, einigen furchterregend und anderen schlicht uninteressant vorkommen, doch dieser Morgen war nicht normal, war nicht gleich wie die anderen, wie immer.

Leises Schaben kündigt etwas schrecklich Großes an. Etwas was wir vielleicht nie wieder erleben sollen. Unbehagen macht sich breit unter den anwesenden Kommilitonen, denn keiner weiß woher dieses Schaben rühren könnte. Unauffällig öffnet sich die schwere Tür zum betroffenen Hörsaal und eine bunte Masse fließt durch die Gänge des Hörsaals. Der Professor bemerkt den Einbruch nicht und die Kommilitonen, uniformiert mit Perlenketten und Wildlederschuhen, erfassen erst beim zweiten Blick was sich dort den Weg zwischen den Gängen bahnt. Immer deutlicher werden die Umrisse, und es wird klar, dass es sich um verschiedene Größen und Farben, aber immer um die gleiche Form handelt. Unerträglich paart sich der Fetzen braunen Leders, ergänzt durch einen goldenen Reißverschluß mit einem seltsamen, noch goldigeren Pferedeanhänger, mit extremen textmarkergrün und -pink. Diese Paarung ist auch eine Paarung von braunem Leder mit schwarzem Nylon.

Niemand weiß was diese Wesen, die mit einem goldenen Druckknopfauge am unteren Rand grimmig auf uns starrend, von uns erwarten, wollen, aber alle sind sich über ihren seltsamen Auftritt einig.

Alle? Hilfe. Ich merke, dass nur einige Auserwählte und ich den Klauen der Wesen widerstehen können. Sie fressen die Bücher der Kommilitonen und saugen ihnen all ihr Geld aus den Geldbörsen. Hilfe. Doch was sehe ich. Diese Wesen erfreuen sich größter Beliebtheit. Die Bücher werden hocherfreut in den Schlund der Wesen geworfen, etliche 20 oder 50 Euro Scheine hinterher. Es muss sich um Hypnose, diese widerlichen kleinen Dinger, handeln. Nicht nur, dass sie sich der Dinge ihrer Opfer bemächtigen, sie domestizieren sich auch gleichzeitig.

Deshalb warne ich hiermit ausdrücklich vor den Gefahren dieser kleinen Wesen, denn momentan haben sie sich auch einen Weg in das Hauptgebäude gebahnt, und sie werden auch vor den Poppelsdorfer Fakultäten nicht halt machen.

Rettet euch, wenn ihr diese Wesen erblickt respektive wenn ihr ein domestiziertes Wesen, parasitär an den Wirt geklammert, erblicken müsst. Viel Glück!

P.S. Diese konservativen Oma-Taschen sind ja nicht mal wirklich teuer!

P.P.S Es gab solche Taschen mal bei Douglas!!



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