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Als ich, ich glaube es war eines kalten Wintermorgens aufwachte, fand ich meine Wände bemalt mit den scheußlichsten aller Malereien. Hier gab es reptilienartige Geschöpfe die einen aus ihren kalten Augen anzustarren schienen und Durchgänge und Löcher der manigfaltigsten Arten. Ich brauchte einen Augenblick, um mich an die ungewohnte Helligkeit der Farben zu gewöhnen, hatte ich doch, schien es mir, mein ganzes Leben nichts als die braunen Lehmwände die ich seit jeher mein Heim nenne und die fahl glänzenden Körper meiner Freunde gesehen.

Als ich zur Arbeit ging sprach mich ein bekannter, ein etwas kleinerer als ich selbst, an ob ich denn schlecht geschlafen habe, ich sei noch ganz bunt. Da erwiederte ich, dass ich nicht bunt sei, dass das nur an seinen Augen liegen müsse und dass in meinen Augen die Wände bunt seien. Darauf blickte er mich ganz verstört an und sprach den Satz den ich schon so oft gehört hatte der mir aber noch nie ins Gesicht gesagt wurde. Wenig später kamen vielleicht zwei dutzend Gestalten aus verschiedenen Richtungen und nahmen mich in ihre Mitte. An das folgende kann ich mich nur noch Bruckstückhaft erinnern: Ich wurde getragen, es ging aufwärts, ich hatte Angst. Bald passierten wir die höchste Stelle an der ich je gewesen war. Aufwärts ging es immer weiter. Bald wurde es immer heller und ich näherte mich dem Licht. Dann muss ich ohnmächtig geworden sein.

Ich lag auf dem Rücken, festgebunden und blickte in das grellste Licht das ich jemals hatte sehen müssen. Gesichter über mir. Verschiedenste Farben so bunt wie ich mir die Welt nie hatte vorstellen können. Als ich mich an das Licht gewöhnt hatte, bemerkte ich wie schön alles war. Ein Loch war in der Wand des Raumes in dem ich mich befand. Auf dessen anderer Seite gab es seltsame aber doch so schöne Gebilde: Braune Säulen mit Grünen erweiterungen an der Spitze, grünen Bodenbelag und in den Fußboden eingelassene vertiefungen in denen sich Wasser befand.

Nachdem ich losgebunden wurde beschritt ich all jene, mir völlig unbekannten Dinge und konnte sie mir aus der Nähe anschauen. Ihren Nutzen konnte ich aber auch jetzt nicht feststellen. Ich ließ mich neben einer dieser Vertiefungen mit Wasser nieder und ließ, auch wenn das eigeentlich gar nicht meine Art ist, meinen Geist schweifen. Ich dachte an meine alten Freunde und ob ich sie wohl je wiedersehen würde. Was war das nur für eine Welt in der ich hier gelandet war? Ich nahm einen Stein(Steine gab es in dieser Welt wohl auch) und warf ihn in das Wasser. Als der Stein eintauchte entstanden auf der Oberfläche konzenrische Wellen.

Ich drehte mich um und sah ich mich dem scheußlichsten Wesen gegenüber das ich je gesehen hatte. Es hatte eine gelbliche Farbe und seine Oberfläche war ganz glitschig und weich - so gar nicht in diese Welt passend - und ich hatte das spontane Bedürfnis es zu schlagen. Hierauf trat ein dunkles Wasser aus und vermischte sich mit dem in der Vertiefung. Die Kreatur fiel zu Boden und ich wusste gleich dass ich gut getan hatte es zu schlagen.

Die beleuchtung des Raumes, die sich während all dem, langsam aber stetig bewegt haben musste - zumindest nehme ich das an weil sie bereits sehr tief war und schon beinahe den Boden berührte - hatte ihr licht von einem grellen, fast weißen gelb in ein angenehmes Orange verwandelt. Ich löste meinen blick von dem Monstrum auf dem Boden und schritt in Neugier auf das was dessen Welt mir bringen würde lichtens.



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